4. Gemeinschaftstagung der DGZ | 26. - 28. November 2020 | Dresden

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freundinnen und Freunde der Zahnerhaltung,

in diesen für uns alle unsicheren Zeiten ist es uns eine besondere Freude, Sie zur diesjährigen Gemeinschaftstagung des DGZ-Verbunds einladen zu können. Während der Corona-Pandemie haben wir alle in Praxis und Hochschule Erfahrungen gesammelt, die niemand hätte vorausahnen können; es haben sich zudem in den letzten Monaten völlig neue Herausforderungen für die berufliche Weiterbildung ergeben, Kurse und Kongresse wurden abgesagt. In der Zwischenzeit wurden online durchgeführte Fortbildungen etabliert, allerdings sind diese kein Ersatz für ein mehrtägiges wissenschaftliches Programm, wie es unsere Tagungen bieten.
 

 

 

Weitere Informationen


4. DGZ-Gemeinschaftstagung
26. - 28. November 2020

 

Anmeldung
www.endo-kongress.de

 

Programmflyer
Download Programmheft (pdf)

 

Tagungsort
Maritim Hotel & Internationales Congress Center Dresden
Ostra-Ufer 2 | 01067 Dresden
www.maritim.de

 

Wir sind in der glücklichen Situation, die diesjährige Tagung an einem Veranstaltungsort durchzuführen, der sehr gute Möglichkeiten bietet, den Kongress auch unter strengen Vorgaben und Schutzmaßnahmen zu realisieren. Dadurch kann der DGZ-Verbund etwas ermöglichen, was anderen dieses Jahr verwehrt bleibt: Wir werden uns treffen!

Die Corona-Pandemie ist eine außergewöhnliche Belastung für Krankenversorgung, Lehre und Forschung: Keine ärztliche Sparte ist in der Weise mit Aerosol konfrontiert wie die Zahnärzte, kein Studienfach in seiner Umsetzung unter Berücksichtigung infektiologischer Schutzvorkehrungen so komplex und anspruchsvoll wie das der Zahnheilkunde. Klinisch operative Behandlung am Patienten gibt es nur im Zahnmedizinstudium.

 

 

 

 

 

 

 

 
        4. Gemeinschaftstagung des
         DGZ-Verbundes // Foto: DGZ

Eine Pandemie bedeutet jedoch nicht, das andere Krankheiten nicht voranschreiten: Karies, Pulpitiden, Parodontitis apicalis, aber auch Tumorerkrankungen im Kopf-Hals-Bereich erfordern weiterhin unsere volle Aufmerksamkeit in Praxis und Wissenschaft.

Neue diagnostische und therapeutische Strategien sind dabei eng mit der Medizintechnik verbunden. Der Wissenschaftsstandort Dresden mit der TU und vielen außeruniversitären Forschungsinstituten bietet den optimalen Rahmen, um ingenieurwissenschaftliche Innovationen im Kontext der klinischen Anwendung zu diskutieren.

Das betrifft Instrumente zur maschinellen Wurzelkanalaufbereitung, Frästechniken bei der Herstellung indirekter Restaurationen, optische Verfahren in der Kariesdiagnostik und die Auswirkungen von Partikeltherapie in der Mundhöhle gleichermaßen. Die Beispiele zeigen, dass der wissenschaftliche Austausch von Zahnmedizinern, Medizinern, Naturwissenschaftlern und Ingenieuren wichtiger ist als je zuvor. Genau an dieser Schnittstelle möchten wir auf unserer Tagung die Menschen zusammenbringen. Letztendlich erlaubt auch die enge Zusammenarbeit dieser Wissenschaftszweige einen Umgang von der Corona-Pandemie in der zahnmedizinischen Praxis.

Wir freuen uns sehr darauf, Sie in Dresden begrüßen zu dürfen – der Kongress wird von der Organisation anders sein als alle anderen DGZ und DGET-Tagungen zuvor. Inhaltlich und vom wissenschaftlichen Anspruch, hinsichtlich der Relevanz für die Klinik und der Aktualität wird es sein wie immer – Zahnerhaltung auf höchstem Niveau!

Mit herzlichen Grüßen

 

                

Prof. Dr. C. Hannig                   Dr. B. Vahedi
Präsident der DGZ                   Präsident der DGET